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La Signora Solo

Sie ist der heißeste Flirt seit der Erfindung des Akkordeons
und sie weiß, was sie will.
Wenn La Signora auf Partnersuche geht,
werden Mann die Beine weich.
Sexy Haarnetz, schwarze Bluse, schwarzer knöchellanger Rock und
der unverwechselbare Schönheitsfleck auf
der Wange - so heiß wie diese modische
Offenbarung war zuvor nur Marilyn Monroe.
Gnadenlos umschwärmt sie Akkordeon spielend und singend
die begehrten Testosteron-Träger.
Es gibt kein Entkommen, denn La Signora ist unerbittlich, geht dahin,
wo es weh tut, mitten ins Publikum und zeigt dabei das Schönste,
was sie zu bieten hat: Dürre, käseweiße Schienbeine.
„Man nennt mich La Signora und ich bin eine Frau“, diese
Aussage umfasst die
ganze Schlichtheit ihres Seins. Allein damit versteht es das Italo-Girl aus Oberhausen-Alstaden, das
Publikum zu einer fantastischen Reise ins Reich der Vorstellungen zu
entführen. Holzstuhl und Akkordeon, mehr braucht die Bühnen-Puristin nicht, um die vor Hitze flirrenden Strände von bella Napoli in der Fantasie
der Zuschauer lebendig werden zu lassen.
Kein Zweifel, diese Frau ist vollkommen unverfroren und hat auch noch
Spaß dabei.
Ob Männlein oder Weiblein, der Zuschauer kann sich dem geballten
italienischen Charme nicht entziehen,
schließlich wartet noch ein tiefgängiges Finale bei der abgefahrensten
Bräutigam-Schau seit Jahren.
Typisch La Signora eben:
Langweilig wird es mit dem Akkordeon spielenden Wirbelwind garantiert
nie.
... hinreißend - hässlich, schön - scharf,
betörend - bollerig und überhaupt
alles in allem wunderbar - wandelbar. (NRZ)
„Diese Frau (und einen Abend mit ihr)
vergisst man nicht.“ (WAZ)
„Klein, schwarz, stark.“ (NRZ)
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